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WG-Kosten Fair Teilen: Die Besten Apps für Wohngemeinschaften (2026)

So teilst du WG-Kosten gerecht auf. Die besten Apps und Tipps für Wohngemeinschaften im Vergleich — von Miete über Einkäufe bis Putzplan.

HK
HouseKeepr Team
··5 min read

WG-Kosten Fair Teilen: Die Besten Apps für Wohngemeinschaften (2026)

Die WG gehört zu Deutschland wie Brot und Butter. Ob Studenten-WG in Berlin, Berufseinsteiger-WG in München oder die entspannte Dreier-WG in Hamburg — irgendwann steht immer dieselbe Frage im Raum: Wer schuldet wem wie viel?

Miete, Strom, Internet, Einkäufe, Putzzeug, das spontane Abendessen für alle — wenn man das alles im Kopf behalten will, wird's schnell unübersichtlich. Und unübersichtlich führt zu unfair. Und unfair führt zu Streit.

Die gute Nachricht: Es gibt Apps, die das komplett automatisieren. Wir haben die besten WG-Apps verglichen — von der reinen Kostenaufteilung bis zur All-in-One-WG-Verwaltung.

Die 5 Besten WG-Apps im Vergleich

1. HouseKeepr — Die Komplettlösung

HouseKeepr geht weit über Kostenaufteilung hinaus. Es ist eine komplette WG-Management-Plattform: Ausgaben, Putzplan, Einkaufsliste, Hausregeln, Abstimmungen, Gästeverwaltung und Chat — alles in einer App.

Stärken:

  • Ausgaben teilen mit automatischer Saldorechnung
  • Putzplan mit Rotation und Erinnerungen
  • Einkaufsliste in Echtzeit synchronisiert
  • Hausregeln zum Nachlesen (mit Lesebestätigung)
  • Abstimmungen für WG-Entscheidungen
  • Ein-/Auszugs-Workflows
  • 6 Sprachen (auch Deutsch)
  • PWA — funktioniert auf jedem Gerät

Preis: Kostenlose Basisversion. Premium für erweiterte Features.

Am besten für: WGs, die EINE App für alles wollen, statt fünf verschiedene.

2. Splitwise — Der Klassiker für Ausgaben

Splitwise ist die weltweit bekannteste App zum Kosten teilen. Ausgaben eintragen, aufteilen, fertig. Schuldenausgleich wird automatisch berechnet.

Stärken:

  • Bewährte, intuitive Oberfläche
  • Multi-Währung mit automatischer Umrechnung
  • Kassenbon-Scan (Pro)
  • Detaillierte Statistiken (Pro)

Preis: Gratis-Basis. Pro für 3$/Monat.

Am besten für: WGs, die nur Kosten teilen wollen und sonst nichts brauchen.

3. Tricount — Einfach und Beliebt

Tricount ist besonders in Frankreich, Belgien und zunehmend auch in Deutschland beliebt. Kein Konto nötig — Gruppe erstellen, Link teilen, Ausgaben eintragen.

Stärken:

  • Kein Account nötig
  • Sehr einfache Bedienung
  • Offline-Modus
  • Faire Aufteilungs-Algorithmus

Preis: Kostenlos. Premium für ~3€/Monat.

Am besten für: Einfache Kostenaufteilung ohne Schnickschnack.

4. Flatastic — Made in Germany

Flatastic (ehemals FlatUp) ist eine deutsche WG-App mit Fokus auf Aufgabenverwaltung, Einkaufsliste und Finanzen.

Stärken:

  • Auf Deutsch, für den deutschen Markt
  • Putzplan und Aufgaben
  • Einkaufsliste
  • Ausgabenrechner

Am besten für: Deutsche WGs, die eine lokale Lösung bevorzugen.

5. Settle Up — Plattformübergreifend

Settle Up funktioniert auf iOS, Android, Windows und im Web. Gute Wahl, wenn in der WG verschiedene Betriebssysteme genutzt werden.

Stärken:

  • Auf allen Plattformen verfügbar
  • Multi-Währung
  • Offline-Modus mit Sync
  • CSV-Export

Am besten für: WGs mit gemischtem Tech-Ökosystem.

Vergleichstabelle

FeatureHouseKeeprSplitwiseTricountFlatastic
Ausgaben teilen
Schuldenausgleich
Putzplan
Einkaufsliste
Hausregeln
Abstimmungen
Chat
Gästeverwaltung
Deutsch
PWA

Tipps für Faire WG-Finanzen

1. Klare Regeln von Anfang an

Am Tag des Einzugs festlegen: Was wird geteilt? Wie wird geteilt? Wie oft wird abgerechnet? Schreibt es auf — mündliche Abmachungen werden vergessen.

2. Alles sofort eintragen

"Trag ich nachher ein" heißt "vergesse ich komplett". Jede Ausgabe sofort in die App. Dauert 10 Sekunden.

3. Regelmäßig abrechnen

Einmal im Monat Kassensturz. Schulden begleichen — per Überweisung, PayPal oder Bargeld. Schulden, die sich über Monate aufbauen, erzeugen Unmut.

4. Unterschiedliche Zimmergrößen berücksichtigen

Wer das 20qm-Zimmer hat, sollte mehr Miete zahlen als wer im 12qm-Zimmer wohnt. Verteilt die Miete nach Quadratmetern — das ist fair und nachvollziehbar.

5. Gemeinschaftskasse für Basics

Klopapier, Spülmittel, Müllbeutel, Küchenpapier. Entweder reihum kaufen oder eine Gemeinschaftskasse (z.B. 15€/Monat pro Person) einrichten.

6. Große Anschaffungen gemeinsam beschließen

Neuer Staubsauger? Kaffeemaschine? WG-Investitionen über 30€ sollten per Abstimmung entschieden werden. HouseKeepr hat dafür ein eingebautes Voting-System.

7. Transparenz über alles

Die wichtigste Regel: Jeder soll jederzeit nachschauen können, wie die Finanzen stehen. Keine Geheimnisse, keine Schätzungen, keine "müsste ungefähr stimmen"-Rechnungen.

Ein-/Auszug Richtig Managen

Wenn jemand auszieht:

  • Alle offenen Schulden begleichen
  • Gemeinsame Anschaffungen klären (wem gehört was?)
  • Kaution/Abrechnung der Nebenkosten regeln
  • Nachmieter in die Systeme einführen

Wenn jemand einzieht:

  • WG-Regeln und Finanzsystem erklären
  • In die App einladen
  • Erste Wochen als Eingewöhnung betrachten

Fazit

WG-Kosten fair zu teilen ist keine Raketenwissenschaft — man braucht nur das richtige System. Ob ihr euch für eine reine Kosten-App wie Splitwise entscheidet oder die All-in-One-Lösung mit HouseKeepr wählt: Hauptsache, es ist transparent, automatisch und für alle zugänglich.

Denn am Ende will niemand über Geld streiten. Man will zusammen auf dem Sofa sitzen und sich über wichtigere Dinge unterhalten — wie zum Beispiel, wer die letzte Tiefkühlpizza gegessen hat.

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